Gesundheitshinweise
Impfschutz:
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden (älter als 1 Jahr) bei Einreise nach Kenia empfohlen. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B. Die Standardimpfungen für Kinder, entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de), sollten auf aktuellem Stand sein.
Malaria:
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungs- pflichtige Medikamente (z.B. Malarone) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser verwenden.
Medizinische Versorgung:
Englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen sind in Kenia vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Menschen, die sich längerfristig in Kenia aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Kenia, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei der deutschen Rettungsflugwacht sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei AMREF („Flying Doctors“) empfohlen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss des Auswärtigen Amtes den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Kenia durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de).




